Die meisten Tools im Alltag haben ein ähnliches Problem: Sie funktionieren, aber nicht so, wie man sie wirklich braucht.

Gerade bei der Zeiterfassung ist mir das immer wieder aufgefallen.

In der Theorie ist alles klar: Start drücken, Stop drücken, fertig.

In der Praxis sieht es anders aus.

Du vergisst den Start. Du trägst Zeiten später nach. Du schätzt oder rundest. Und am Ende stimmt es oft einfach nicht mehr genau.

Wenn du das kennst, weißt du, wie schnell sich kleine Ungenauigkeiten summieren.

Ich habe das selbst lange so gemacht. Genau das war der Punkt, an dem ich angefangen habe, Dinge zu hinterfragen.

Warum ist das eigentlich noch so kompliziert?

Der erste Auslöser war LeasingTracker

Ein ähnliches Thema hatte ich vorher schon bei einem anderen Projekt.

Ich habe mir einen eigenen LeasingTracker gebaut, zunächst als einfache HTML-App über Gemini. Das hat überraschend gut funktioniert und war für den ersten Schritt völlig ausreichend.

Im Alltag sind dann aber schnell die Grenzen gekommen.

Jede Änderung war umständlich. Updates waren nervig. Und ohne Internet war das Ganze nicht wirklich zuverlässig nutzbar.

Ich wollte etwas, das ich in wenigen Sekunden öffnen kann, meinen aktuellen Kilometerstand sehe und direkt wieder schließen kann. Ohne Umwege. Ohne Abhängigkeiten.

Also habe ich angefangen, daraus eine richtige App zu bauen.

Und genau an diesem Punkt habe ich gemerkt, wie gut das Ganze funktioniert und wie viel Spaß es mir macht, solche Lösungen zu entwickeln.

Dann kam das größere Problem: Zeiterfassung

Mit dieser Erfahrung im Kopf bin ich dann an ein größeres Problem gegangen.

Seit ich auf Android gewechselt bin, habe ich meine bisherige Zeiterfassungs-App nicht mehr. Ich habe verschiedene Alternativen getestet, aber keine hat mich wirklich überzeugt.

Entweder zu kompliziert. Zu unflexibel. Oder einfach nicht alltagstauglich.

Also habe ich angefangen, meine eigene Lösung zu bauen.

Eine Stempeluhr-App, die für mich selbst einfach funktioniert. Ohne unnötige Schritte. Ohne ständiges Nachdenken.

Die Idee dahinter ist eigentlich simpel: Wenn du jeden Tag an denselben Orten arbeitest, warum musst du dann überhaupt noch manuell starten und stoppen?

Genau daraus ist die automatische Zeiterfassung entstanden.

Worum es mir bei diesen Apps geht

Mir geht es dabei nicht darum, möglichst viele Features zu bauen.

Es geht darum, Tools zu entwickeln, die du im Alltag wirklich nutzt. Einfach, klar und zuverlässig.

Ich nutze dafür moderne Technologien und auch KI, um schneller von einer Idee zu einer funktionierenden Lösung zu kommen. So kann ich Dinge direkt ausprobieren, verbessern und mit echtem Feedback weiterentwickeln.

Die Zeiterfassungs-App ist aktuell mein Hauptfokus. Der LeasingTracker war der Ausgangspunkt, und weitere Projekte werden folgen.

Ich werde hier regelmäßig Einblicke geben, wie sich die Projekte entwickeln, welche Entscheidungen ich treffe und was funktioniert, und was nicht.